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Titel
Das Paradox der Toleranz. Sprachliche Nationalisierung des Mittelschulwesens in Böhmen und Mähren im langen 19. Jahrhundert
Abstract
Der Beitrag zeigt, dass es mit der zunehmenden Nationalisierung der Bevölkerung Böhmens und Mährens um 1900 auch zu einer stärkeren ethnischen und sprachlichen Segregation im Mittelschulwesen und zur Herausbildung von Nationalitätenschulen kam. Andererseits bedeutete die Nationalisierung keinesfalls eine Reduktion der Sprachkenntnisse der städtischen wie ländlichen Eli-ten: Vielmehr finden wir Hinweise darauf, dass für Schüler bzw. Absolventen eines Gymnasiums die Wichtigkeit von Kenntnissen der klassischen Sprachen zu Gunsten von Kenntnissen nicht nur internationaler Fremdsprachen (darunter v. a. des Französischen), aber auch insbesondere zu Gunsten anderer Landessprachen abnahm.
Stichwort
SchulwesenBöhmenMährenSprachenMehrsprachigkeitDeutschTschechischNationalitätenschulen19. Jahrhundert20. Jahrhundert
Objekt-Typ
Sprache
Deutsch [deu]
Persistent identifier
https://phaidra.univie.ac.at/o:959894
Erschienen in
Titel
Jahrbuch des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
Band
26. Sprache
Seitenanfang
69
Seitenende
98
Verlag
De Gruyter
Projektnummer
F 60-G23 – Austrian Science Fund (FWF)
Erscheinungsdatum
2018-10
Zugänglichkeit

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